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Dabei müsse auch geklärt werden, ob Alternativmodelle in Betracht kommen – etwa eine Kammer mit freiwilliger Mitgliedschaft oder das Verdi-Modell (Eine Vereinigung der Pflegenden mit freiwilliger Mitgliedschaft, in der auch Organisationen und Gewerkschaften Mitglied werden können). „Es darf hier keine Denkverbote geben“, betonte Toepffer. Auch die Gründung einer eigenen neuen Gewerkschaft sei ein möglicher Weg. Toepffer betonte, ebenso wie zuvor seine Kollegin Johanne Modder von der SPD-Landtagsfraktion, dass die Koalition den 6-Millionen-Euro-Zuschuss an die Pflegekammer nur unter der Bedingung gegeben habe, dass die Pflegekammer dauerhaft keine Beiträge für ihre Mitglieder erhebe. In der jüngsten Kammerversammlung wurde aber nur beschlossen, für 2018 bis 2020 keine Beiträge zu erheben, für die Zeit danach blieb dies offen. Außerdem ging Mehmeckes Vertrauensfrage mit 14 zu 13 Stimmen aus, also zu ihren Ungunsten. Sie trat bisher jedoch nicht zurück.


