Es fehlt ein realistisches Klimaschutzkonzept, das den Fortbestand des Industriestandorts und seiner Arbeitsplätze einbezieht - Foto: MB.[/caption]
Die Bundesregierung erkennt in dieser Woche den Unterschied zwischen Paris und Marrakesch. Nach Paris konnte man sich noch selbstzufrieden dem Glauben hingeben, die globale Erwärmung mit globaler Einigkeit in den Griff zu bekommen. Es stand schließlich auf dem Papier. In Marrakesch soll aus dem Papier ein realistischer Fahrplan werden – mit allen Auswirkungen, die das für Wirtschaft und Gesellschaft mit sich bringt. Mögen Kommentatoren in überheizten Büros von „schmerzhaften Einschnitten“ schreiben, die nun einmal nötig seien. Treffen werden diese Einschnitte vor allem die Industrie und die Menschen mit geringerem Einkommen: Sie können sich das neue Auto nicht leisten, sie leiden überdurchschnittlich unter höheren Energiekosten und ihr Job ist als erster in Gefahr, wenn Arbeitsplätze abgebaut werden.
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