Weil nahm vor der Staatskanzlei zu den Vorwürfen Stellung - Foto: KW[/caption]
In seiner Rede, rund einen Monat nach dem Eingeständnis von Volkswagen, betrogen zu haben, sagte Weil dann zum Beispiel: „Volkswagen ist eine Perle der deutschen Industrie, und es lohnt sich, für dieses Unternehmen zu kämpfen.“ Dies führte zu Beifall bei SPD, Grünen, aber auch Teilen der CDU. Ebenso das Zitat: „Die modernen Produkte von Volkswagen sind gerade in ökologischer Hinsicht von einer hohen, einer sehr hohen Qualität gekennzeichnet. Über den VW-Aufsichtsratsvorsitzenden Pötsch heißt es: „Herr Pötsch hat einen hohen Erfahrungsschatz, eine bemerkenswerte Integrationskraft innerhalb des Konzerns und verfügt über einen ausgeprägten strategischen Weitblick.“ Auch das Büro von Pötsch hatte vor der Regierungserklärung noch einmal über die Rede schauen können. Am 12. Oktober 2015, einen Tag vor der Regierungserklärung, erreichte die Staatskanzlei eine E-Mail aus dem Büro des VW-Aufsichtsratsvorsitzenden. Darin sendet der Leiter des Büros das Redemanuskript mit „einigen wenigen Änderungen als Vorschlag“, so heißt es in der Mail, die dem Politikjournal Rundblick vorliegt.


