
Annabel Rust, Sprecherin der Nord/LB, hat ein interessantes neues Projekt der Bank erläutert. Gemeinsam mit anderen Geldhäusern beteiligt sich die Norddeutsche Landesbank an einem Finanzierungspaket für den britischen Verkehrskonzern Go-Ahead. Im Kern geht es darum, bestehende Schulden neu zu ordnen und zugleich Spielraum für neue Investitionen zu schaffen. Mit einer Flotte von mehr als 6000 Fahrzeugen ist Go-Ahead der größte Busbetreiber in London und spielt eine zentrale Rolle für den ÖPNV der britischen Hauptstadt. Neben dem Vereinigten Königreich ist Go-Ahead auch in Irland, Skandinavien, Singapur und Australien aktiv. Ein Teil der bereitgestellten Investitionsmittel ist für den Ausbau der Elektrobusflotte in London und anderen Regionen des Vereinigten Königreichs vorgesehen. Ziel ist die schrittweise Umstellung von konventionellen auf emissionsarme Antriebstechnologien. Darüber hinaus sollen Betriebshöfe modernisiert und ausgebaut werden. Für die Nord/LB ist das kein ungewöhnlicher Schritt. Die Bank beteiligt sich regelmäßig an internationalen Verkehrs- und Infrastrukturprojekten, häufig mit Bezug zu energie- und klimapolitischen Zielen.


