Matthias Kohlmann, Präsident der Industrie- und Handelskammer Niedersachsen (IHKN), hat auf eine „angespannte Stimmungslage in der Wirtschaft“ hingewiesen. 36 Prozent der Unternehmen erwarteten eine gleichbleibend schlechte Lage, 34 Prozent rechneten gar mit einer Verschlechterung, sagte Kohlmann beim „Mittagstreff“ seiner Organisation. Jedes dritte Unternehmen habe Investitionen zurückgestellt oder ganz gestoppt. Dabei gebe es auch kleine Fortschritte mit großer Wirkung – so etwa die Abschaffung der Registrierpflicht für inländische Hotelgäste. Dadurch werde ein Abbau an Bürokratie ermöglicht, der bundesweit jährlich drei Millionen Arbeitsstunden für Hotelpersonal ausmache. Kohlmann sprach sich dafür aus, eine zentrale deutsche Ausländerbehörde zu schaffen, über die eine kontrollierte Steuerung der Fachkräfte-Zuwanderung besser ermöglicht werden könne.


