
Thorsten Gröger, Bezirksleiter der IG Metall in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, hat den Forderungskatalog seiner Gewerkschaft zur Landtagswahl vorgelegt. In ihrem Fünf-Punkte-Plan fordern die Metaller von der neuen Landesregierung ein Transformationspaket mit einem Volumen von mindestens 50 Milliarden Euro, einen Verzicht auf die Schuldenbremse, einen schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien, die Berücksichtigung des Faktors „Faire Arbeit“ bei der Vergabe öffentlicher Aufträge und eine Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs. Der IG-Metall-Chef drängt zudem auf eine Fachkräfteoffensive. „Wir brauchen auf dem Weg des Wandels der Industrie hunderttausende Fachkräfte – diese wachsen nicht an Bäumen. Fachkräfte sind rar, zugleich bieten immer weniger Unternehmen auch Ausbildungsplätze an. Diesen Widerspruch muss die Politik erkennen“, sagt Gröger.


