6. März 2026 · 
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Hannovers Grüne schicken Sinja Münzberg ins Rennen für die Wahl zum Regionspräsidenten

Sinja Münzberg | Foto: Simona Bednarek

Sinja Münzberg (42), Referentin im Kultusministerium, kandidiert für das Amt der Regionspräsidentin. Der Verwaltungschef der Region Hannover, des mit 1,2 Millionen Einwohnern größten Landkreises in Niedersachsen, wird am 13. September von den Bürgern der Region gewählt. Münzberg ist vom Vorstand der Grünen nominiert worden und soll am 14. März aufgestellt werden. Die gelernte Pflegefachkraft, die Gesundheitswissenschaften studiert hat, ist verheiratet und hat drei Kinder, sie wuchs in Burgdorf (Region Hannover) auf und wirkt schon seit 15 Jahren in der Kommunalpolitik mit. Derzeit führt sie die Fraktion der Grünen in der Regionsversammlung. Hauptberuflich war sie in der Grünen-Landtagsfraktion als Mitarbeiterin tätig, bevor sie 2023 ins Kultusministerium wechselte und dort im Team für die politische Steuerung mitwirkt. Als ihre Schwerpunkte für den Wahlkampf nennt die Kandidatin die Stärkung der Angebote für eine bessere Mobilität, wozu etwa ein kostenloses Ticket für Schüler gehört. Es gehe ihr zudem um eine optimale Gesundheitsversorgung, zu der eine Modernisierung des Klinik-Angebotes gehört, und um mehr Gewaltschutz für Frauen. Die Unterstützung für Frauen, die schutzbedürftig sind, solle verbessert werden. Nach dem Rückzug von Regionspräsident Steffen Krach (SPD), der in Berlin neuer Bürgermeister werden will, gibt es bisher vier Kandidaten für die Nachfolge: Eva Bender (SPD), Kulturdezernentin der Stadt Hannover, Oliver Junk (CDU), Hochschuldozent und früherer OB von Goslar, den Betriebswirt Robert Reinhardt-Klein für die FDP und den Verdi-Gewerkschaftssekretär Mizgin Ciftci für die Linkspartei.

Dieser Artikel erschien in Ausgabe #045.
Klaus Wallbaum
AutorKlaus Wallbaum

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