23. Apr. 2026 · 
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Femworx 2026: Julia Hamburg fordert mehr Solidarität und Schutz vor Deepfakes

Julia Willie Hamburg steht gestikulierend vor einem pinken Hintergrund mit der Aufschrift "Femworks" und hält ein Mikrofon in der Hand.
Julia Hamburg eröffnet die „Femworx" 2026 | Foto: Deutsche Messe

Julia Hamburg, Kultusministerin, eröffnete am Donnerstag auf der Hannover-Messe den Karrierekongress für Frauen in der Industrie, „Femworx“. In ihrer Eröffnungsrede betonte sie, wie wichtig es für Frauen sei, sich „gegenseitig ein Feld zu bereiten“. In der Politik werde vieles unter Männern aufgeteilt, und Frauen sähen sich oft in einer Außenseiterposition. Veranstaltungen wie die „Femworx“ seien wichtig, um sich zu vernetzen, auszutauschen und eine Struktur zu schaffen, in der Frauen sich gegenseitig bestärken können. Hamburg nutzte ihre Redezeit aber auch, um auf die Gefahren von KI-generierten Deepfake-Videos aufmerksam zu machen, und spielte dabei auf die aktuelle Deepfake-Affäre in der CDU-Landtagsfraktion an. Es sei wichtig, Solidarität nicht nur gegenüber berühmten Persönlichkeiten wie der Moderatorin Collien Fernandes zu zeigen, die übrigens im vergangenen Jahr die Femworx eröffnete, sondern diese Haltung auch in die Unternehmen zu tragen. Die Vorfälle seien keine Einzelfälle, sondern mittlerweile überall präsent. Das Erstellen von sexualisierten Deepfake-Videos solle ein Straftatbestand werden, sagte Hamburg. Es sei essenziell, auf Sexismus auch in Unternehmen aufmerksam zu machen und sich dagegen zu engagieren.

Dieser Artikel erschien in Ausgabe #077.
Amelie Schmidt
AutorinAmelie Schmidt

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