Hanna Naber, Landtagspräsidentin, freut sich über einen Ermittlungserfolg im Zusammenhang mit den Schmierereien an der Landtagsfassade aus dem vergangenen Herbst. Am Morgen des „Tags der offenen Tür“ am 14. September 2024 hatten bislang Unbekannte islamistische Parolen mit roter Farbe an das Leineschloss in Hannover angebracht und die Sandsteinfassade damit nachhaltig beschädigt. Die Staatsanwaltschaft habe nun mitgeteilt, eine verdächtige Person ermittelt zu haben, teilte die Pressestelle des Parlaments am Freitagabend mit. „Der Ermittlungserfolg zeigt, dass die massive Beschädigung und Verächtlichmachung eines Parlamentsgebäudes – und damit unserer parlamentarischen Demokratie als solche – Konsequenzen hat“, sagte Naber. „Auch das ist Ausdruck der Wehrhaftigkeit unserer Demokratie.“ Im weiteren Verlauf sei es der Landtagsverwaltung nun möglich, Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Bei der Beseitigung des Schadens geht es nun allmählich auch voran. Aufgrund der anhaltend warmen Temperaturen konnte inzwischen mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden. Die Kosten für die abgeschlossene Reinigung sowie für die begonnenen Sanierungsarbeiten werden derzeit insgesamt auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag geschätzt, teilte Landtagssprecher David-Leon Rosengart mit. Ende April sollen die Arbeiten komplett abgeschlossen sein.