"Keinen Grund, jetzt in Sack und Asche zu gehen“: Bernd Althusmann - Foto: KW[/caption]
Der CDU-Fraktionssaal ist in diesem Moment bis zum letzten Platz gefüllt, und die Masse dort bricht, als das der schwarze Balken bei der CDU auf dem Fernsehschirm nach oben schnellt, in Jubel aus. Und das, obwohl das Wahlziel klar verfehlt wurde. So geschieht es dann ein zweites Mal, als die Grünen mit ihren Verlusten eingeblendet werden. Und wieder, als wenig später zunächst Noch-Fraktionschef Björn Thümler den Saal betritt. „Wir als CDU sind bereit, Verantwortung für das Land zu übernehmen.“
Dieses Angebot an die Sozialdemokraten, Juniorpartner in einer Großen Koalition zu werden, wiederholt eine Viertelstunde später, nach der ersten Hochrechnung, auch CDU-Landeschef Bernd Althusmann vor den Anhängern im Fraktionssaal. Er beglückwünsche Stephan Weil und die SPD, sagt Althusmann, aus dem Ergebnis würden sich „Verhandlungen für Niedersachsen ergeben“. Er habe sich ein besseres Resultat gewünscht, aber es gebe „keinen Grund, jetzt in Sack und Asche zu gehen“.


