Zuvor hatte der Sprecher des Wirtschaftsministeriums, Stefan Wittke, gesagt, dass der Vorfall bei VW Folgen habe werden. Das Verhältnis zwischen Zulieferern und Autoindustrie werde sich in Teilen neu justieren. „Der Minister glaubt nicht, dass das jetzt nach dem Motto ‚Mund abputzen, weiter so‘ läuft“, so Wittke. Eine solche Eskalation in der Öffentlichkeit vor Gerichten und zu Lasten von Tausenden VW-Beschäftigten könne keine Schule machen.
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Regierungssprecherin Anke Pörksen sagte, alle wüssten, dass in dem Geschäft zwischen Autokonzernen und Zulieferern mit harten Bandagen gekämpft werde. „Wir gehen davon aus, dass das in der Regel außerordentlich fair verläuft“, so Pörksen. Man sei aber auch mit der Zuliefererindustrie in regelmäßigen Gesprächen. Es müsse im Interesse von VW sein, dass die Zulieferer gut und langfristig verlässlich produzieren können.

