Kathrin Wahlmann, Justizministerin, kann auf einen seltenen Erfolg für die niedersächsische Justiz verweisen: Gleich vier Richterinnen aus Niedersachsen sind an Bundesgerichte berufen worden. An den Bundesgerichtshof wechseln Daniela Kirchhof vom Oberlandesgericht Braunschweig sowie Maike Reershemius-Schulz und Jana Christina Zapf vom Oberlandesgericht Celle. Den Sprung an das Bundesverwaltungsgericht schafft Stefanie Killinger, Präsidentin des Verwaltungsgerichts Göttingen. Killinger ist auch stellvertretendes Mitglied im Staatsgerichtshof. Sie war nach der rot-grünen Regierungsbildung 2013 einige Jahre lang Büroleiterin von Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne). „Ich freue mich sehr, dass Niedersachsen gleich vier hervorragend qualifizierte Kolleginnen in die Gerichte des Bundes entsenden wird. Ihre Wahl ist zweifelsohne ein Beleg für die herausragende Qualität der Justiz in Niedersachsen“, sagte Wahlmann.


