1. Mai 2016
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Bundesratsinitiative zur Verbesserung der Finanzen von Hochschulkliniken

(rb) Hannover/Berlin. Das Kabinett hat eine Bundesratsentschließung auf den Weg gebracht, mit der die Finanzsituation der Hochschulkliniken verbessert werden soll. U.a. wird die Bundesregierung darin aufgefordert, die aktuellen Regelwerke wie das Versorgungsstärkungsgesetz und das Krankenhausstrukturgesetz zeitnah nachzubessern und gegebenenfalls einen Fallpauschalen-Zuschlag einzuführen. Die Landesregierung begründet den Vorstoß damit, dass die Hochschulkliniken besondere Anforderung zu erfüllen haben, z.B. seltene und schwierige Erkrankungen mit aufwendiger, kostenintensiver Diagnostik zu behandeln sowie rund um die Uhr auch schwerste Notfälle zu versorgen. Um das unverzichtbare hochspezialisierte Leistungsspektrum der Hochschulkliniken weiterhin anbieten zu können, müssten die Leistungen auch angemessen finanziert werden, sagte Wissenschaftsministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajic. Dies sei derzeit nicht der Fall. Das jährliche Defizit haben zwischen 2012 und 2014 bundesweit bei jeweils über 100 Millionen Euro gelegen.
Dieser Artikel erschien in Ausgabe #84.
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