Einer alten Tradition folgend, wagt die Redaktion des Politikjournals Rundblick einen Blick voraus auf das neue Jahr – und zwar, wie üblich, in der letzten Ausgabe des alten Jahres. So wollen wir es auch heute wieder halten. Nur gibt es einen Unterschied. Die Autoren Niklas Kleinwächter, Christian Wilhelm Link, Anne Beelte-Altwig, Tomas Lada und Klaus Wallbaum versetzen sich visionär in eine andere Zeit. Sie versuchen zu empfinden, wie eine Bewertung der politischen Lage Ende 2026 aussehen könnte – also in etwa ein Jahr später als heute. Das ist nicht ganz einfach, da Prognosen bekanntlich schwierig sind, vor allem dann, wenn sie die Zukunft betreffen. Also mussten sich die Redakteure überlegen, wie sich einige Dinge wohl in den nächsten 365 Tagen entwickeln würden – und was die damit ausgelösten Veränderungen bewirken werden. Das Ergebnis können Sie hier lesen.
Was passiert, wenn sich Bund und Länder auf eine große Bildungsreform verständigen? Wie wirkt es sich aus, wenn die lange diskutierte und bisher nie verwirklichte Pflege-Reform allmählich Gestalt annimmt? Wie leben die Deutschen, wenn die erhoffte Wende zum Wirtschaftsaufschwung klappt und die Bundesrepublik plötzlich wieder ganz vorn im internationalen Vergleich liegt? Wie reagiert die Politik, wenn in einem ostdeutschen Bundesland plötzlich die AfD nicht nur die Landtagswahlen gewinnt, sondern anschließend auch noch den Ministerpräsidenten stellt? Und hält unsere Gesellschaft Dauerkrisen und permanente politische Überforderung aus, ohne daran zu zerbrechen?







