Andreas Moseke, Sprecher der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover, hat eine zentrale Entscheidung für den Messeschnellweg in Hannover mitgeteilt: Der Verkehr soll auch künftig auf einer Brücke über den Weidetorkreisel geführt werden. Wie die Behörde am Mittwoch im Bauausschuss der Landeshauptstadt erläuterte, fiel die Wahl nach einem Variantenvergleich auf einen Brückenersatzneubau. Eine Unterführung wurde verworfen, unter anderem wegen höherer Kosten, größerem Flächenbedarf sowie stärkeren Eingriffen in Boden, Flora, Fauna und Grundwasser. Um den Verkehr während der Planungs- und Bauphase aufrechtzuerhalten, bereitet die Landesbehörde parallel den Bau einer rund 210 Meter langen Behelfsbrücke südlich der bestehenden Konstruktion vor. Für sie läuft bereits das Baurechtsverfahren bei der Region Hannover. Die Zwischenlösung soll den Schwerlastverkehr wieder auf den Messeschnellweg führen, der derzeit über den Weidetorkreisel umgeleitet wird. Baubeginn ist nach aktueller Planung Mitte 2028, die Inbetriebnahme der Behelfsbrücke ist für Ende 2030 vorgesehen. Bis dahin wird die bestehende Brücke weiter verstärkt, um die Nutzung des Schnellwegs sicherzustellen.


