Abschluss-Pressekonferenz am Ende der CDU-Fraktionsklausur in Braunlage - Foto: kw[/caption]
Der Vorsitzende steht vor den Mitgliedern und Gästen der CDU-Landtagsfraktion in ihrer Klausurtagung, und aus den Fenstern kann man, hoch oben, einen Blick über die Wälder und Häuser in dem Ferienort genießen. Die Stimmung in der Runde ist aufgeräumt, man schaut auf ein halbes Jahr Regierungsbeteiligung in der Koalition mit der SPD zurück – und schwelgt in Erinnerungen an noch bessere Zeiten. Nicht die Siebziger und Achtziger haben die Christdemokraten hier vor Augen, obwohl sie auch damals regierten, aber daran erinnert sich in der Runde kaum noch einer.
Die „große Zeit“, von der Toepffer schwärmt, und die in den Gesprächen am Abend immer wieder aufflammt, sind die frühen Jahre dieses Jahrtausends. Nach 2003 hatte die CDU mit der FDP für zehn Jahre das Land gelenkt, es herrschten damals Zuversicht und Aufbruchstimmung, eine Phase der Reformpolitik wurde eingeleitet, man gestaltete und fühlte sich stark. Die damaligen Klausurtagungen der CDU-Landtagsfraktion waren auch wegen der ausschweifenden Abende legendär. Der Landtagsabgeordnete Jan Ahlers aus Nienburg, immer für die Unterhaltung zuständig, holte sein Akkordeon heraus und spielte, es wurde gesungen und getanzt.


