Freiwillige Feuerwehr: Von 646 neuen Helfern sind 625 weiblich - Foto: benjaminnolte[/caption]
Schon jetzt konkurriert die Feuerwehr mit zahlreichen anderen Vereinen und Verbänden um Engagierte. Dazu kommt, dass Beruf und Familie viel Zeit in Anspruch nehmen. Gerade junge Erwachsene entscheiden sich deshalb häufiger als früher gegen eine Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr. Und in einigen Jahren könnte der Faktor Zeit ein noch gravierenderes Problem werden. Denn die Zahl der Wehren geht stetig zurück – dadurch werden die Fahrtwege länger. 3328 Freiwillige Feuerwehren gab es im Jahr 2012 in den 404 Gemeinden und Bezirken, im vergangenen Jahr waren es 44 weniger. Der Grund dafür sind meist Fusionen. Noch gebe der Rückgang keinen Anlass zur Besorgnis. „Aber wir müssen das genau beobachten“, sagt Schallhorn. Jede Gemeinde müsse auch langfristig eine Freiwillige Feuerwehr haben.


