Von Gottberg kann einige Kritikpunkte an AfD-Landesliste ausräumen
Wilhelm von Gottberg, Vize-Landesvorsitzender der AfD, hat gestern längere Zeit mit Landeswahlleiterin Ulrike Sachs gesprochen. Es ging noch einmal um die Frage, ob die im Februar beschlossene Landesliste der AfD für die Bundestagswahl erhebliche Fehler enthält. Angeblich hat die AfD-Landesspitze viele Unterlagen nachgereicht und damit wohl einige Kritikpunkte entkräften können. Es soll aber noch der Vorwurf im Raum stehen, 170 der 2300 AfD-Mitglieder hätten deshalb keine Einladung erhalten, weil die am letzten möglichen Termin versandte Mail an ihre Adresse nicht zustellbar gewesen war. Der Landesvorstand bestreitet diese Darstellung, die „Rebellen“ in der AfD behaupten das aber mit Nachdruck. Nun geht es darum, ob die Vorwürfe belegt werden können. Die Landeswahlleiterin gibt in den nächsten Wochen intern eine Empfehlung zur Zulassung der AfD-Liste ab, entscheidend wird die Sitzung des Landeswahlausschusses Ende Juli sein. Noch hat der verunsicherte AfD-Landesvorstand „vorsorglich“ zu einer Wiederholung der Listenaufstellung eingeladen – für den 8. Juli nach Neuenkirchen-Vörden im Kreis Vechta. Auch dagegen werden nun von den „Rebellen“ jede Menge Einwände vorgetragen – sodass es nicht unwahrscheinlich ist, dass die Partei diesen Termin noch kurzfristig absagt.Dieser Artikel erschien in Ausgabe #125.