Der knapp wiedergewählte Verdi-Chef Detlef Ahting - Foto: kw[/caption]
Verdi solle sich, so Wertmüllers Botschaft, von der engen Bindung an die SPD lösen. „Wir müssen erkennen, dass die Sozialdemokraten fast überall an Kraft und Stärke verlieren – und wir müssen uns stärker Grünen, Linken, Christdemokraten und in der Frage der Freiheitsrechte auch der FDP zuwenden. Allen anderen aber nicht“, forderte der 58-Jährige. Vorher hatte es geheißen, Ahting sei als Vertreter des bisherigen hauptamtlichen Apparates der klare Favorit. Die Wahl fiel dann aber doch recht knapp aus: Der bisherige Landesleiter wurde mit 63 Stimmen für weitere vier Jahre im Amt bestätigt, für Wertmüller sprachen sich 56 Delegierte aus, also sieben Stimmen weniger.


