Miriam Staudte, Agrarministerin, konnte sich mit ihrem Vorschlag für eine kurzfristige Unterstützung der Milchbauern auf der Agrarministerkonferenz nicht durchsetzen. Auf der Tagung im bayerischen Bad Reichenhall. „Es entbehrt jeglicher Logik, ein so wirksames Instrument wie den freiwilligen Lieferverzicht abzulehnen und als Eingriff in den Markt zu ächten. Wir reden hier von einer praxiserprobten Möglichkeit der politischen Steuerung, die für die Landwirtinnen und Landwirte durchweg Vorteile mit sich bringen würde, absolut freiwillig in Anspruch genommen werden kann und noch dazu für die Steuerzahler kostengünstig umgesetzt werden könnte“, erklärte Staudte am Freitag. Den Agrarministerin von CDU und CSU wirft sich vor, das Problem zwar anzuerkennen, es aber als Herausforderung abzutun und die Hände in den Schoß zu legen.


