14. Juli 2022
Wirtschaft

"Sprung": Regierungssprecherin kritisiert Umbenennung von Förderprogramm

Anke Pörksen, Regierungssprecherin, hat sich gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa) kritisch über die Umbenennung des Förderprogramms „Niedersächsisches Vorab“ geäußert. Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) hatte am Mittwoch den neuen Namen „Sprung“ und auch die damit verbundene inhaltliche Neuausrichtung bekanntgegeben. Pörksen sagte laut dpa, der neue Name überzeuge den Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) nicht: „Ob eine solche Marke aufgegeben werden soll, will gut bedacht sein, zumal der neue Name keineswegs selbsterklärend ist“, wird die Regierungssprecherin zitiert.

„Ob eine solche Marke aufgegeben werden soll, will gut bedacht sein.“

Anke Pörksen

"Sprung“ soll eine Art Akronym sein und bezieht sich auf das Wort „Spitzenforschung“. Nach Rundblick-Informationen kam diese Umbenennung aber für den Ministerpräsidenten keineswegs überraschend, das Landeskabinett soll in seiner Sitzung am 31. Mai im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung des „Niedersächsischen Vorab“ auch dem neuen Titel und der neuen Ausrichtung zugestimmt haben.

Dieser Artikel erschien am 15.7.2022 in Ausgabe #133.