Teures Programm: Öffentlich-rechtliches Radio hören ist vielen Handwerksbetrieben zu teuer - Foto: Jakob Brüning[/caption]
Genau diese Mehrbelastungen kritisiert die Landesvertretung der Handwerkskammern in Niedersachsen. Vor allem kleine Betriebe würden pro Kopf überproportional stark belastet. Ein Unternehmen mit 20.000 Beschäftigten zahlt demnach jährlich pro Kopf zehn Cent Rundfunkgebühren, ein Betrieb mit 9 bis 19 Beschäftigten dagegen mehr als das Achtfache. Besonders belastet würden auch Betriebe mit vielen Filialen, weil jeder Standort für sich gerechnet werde. Hinzu kämen noch weitere Beiträge für die Betriebsfahrzeuge. Knapp zehn Prozent der etwa acht Milliarden Euro an Einnahmen durch den Rundfunkbeitrag kommen aus dem gewerblichen Bereich.


