
Nico Succolowsky, Diplom-Betriebswirt, hat zum 1. Juli die Geschäftsführung der Porzellanmanufaktur Fürstenberg übernommen. Der 54-Jährige folgt auf Cornelia Abbé, die in Mutterschutz und anschließende Elternzeit gegangen ist. Abbé war im April 2025 von der Porzellanmanufaktur Meißen in den Landkreis Holzminden gewechselt und hatte eine Neuaufstellung der niedersächsischen Landesbeteiligung angestoßen. Nun ist Succolowsky als alleiniger Geschäftsführer für die Modernisierung der Porzellanmanufaktur verantwortlich. „Seine Bestellung ist nicht auf die Dauer von Mutterschutz und Elternzeit von Cornelia Abbé befristet“, erklärte eine Unternehmenssprecherin auf Rundblick-Nachfrage. Der neue Fürstenberg-Chef begann seine Karriere am Flughafen Stuttgart und bei Porsche, bevor er 2003 in die Keramikbranche wechselte. Zu seinen beruflichen Stationen zählen der Steinzeughersteller Cremer & Breuer, Meissen-Keramik, der Sicherheitsglashersteller Schollglas sowie die GMB Glasmanufaktur Brandenburg, deren Geschäftsführer er zuletzt war. Wie die Führungsstruktur nach einer Rückkehr von Cornelia Abbé aussehen wird, ist nach Angaben der Porzellanmanufaktur noch offen. Eine abschließende Entscheidung sei bislang nicht getroffen worden.


