Machen ein Stellen-Minus: Boris Pistorius und Grant Hendrik Tonne[/caption]
Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) soll demnach 55 Stellen abliefern, also mehr als die Hälfte, Innenminister Boris Pistorius (SPD) 18 Stellen. Dabei hatte das Innenministerium mit dem Nachtragsetat nur drei Stellen zusätzlich bekommen, das Kultusministerium lediglich sechs Stellen. Dieser Vorschlag für die Einsparungen, der in der Klausurtagung der Landesregierung durchaus zu kontroversen Diskussionen geführt haben soll, bemisst die Einsparquoten am Personalkörper der Ressorts. Wegen der vielen Lehrer und Polizisten sind damit Kultus- und Innenministerium am stärksten belastet, je zehn Stellen kommen noch im Justiz- und Finanzministerium hinzu (wegen der relativ vielen Finanzbeamten und Justizbediensteten). Alle anderen Ministerien werden kaum belastet – das Wirtschaftsministerium mit gerade mal knapp zwei Stellen. Sozial-, Agrar-, Umwelt- und Wissenschaftsministerium haben nur etwa rund eine Stelle zu liefern.


