
Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer von Niedersachsenmetall, hat die Proteste der IG Metall und anderer Gewerkschaften für einen günstigen Industriestrom kritisch bewertet. Dass die Gewerkschafter gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten und dem Wirtschaftsminister in Salzgitter und Georgsmarienhütte vor den Werkstoren demonstriert hätten, sei fragwürdig. „Das suggeriert, dass der Ball im Spielfeld unserer Unternehmen liegt. Das ist jedoch abwegig“, sagte Schmidt und verwies darauf, dass es Kanzler Olaf Scholz sei, der im Bundestagswahlkampf einen wettbewerbsfähigen Strompreis für die Industrie versprochen, diese Zusage aber bis heute nicht eingelöst habe.


