19. Juni 2026 · 
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Lüneburger SPD tauscht OB-Kandidaten aus

Foto: privat

Andrea Schröder-Ehlers, Vizepräsidentin des Landesrechnungshofs, versucht ein Comeback in der aktiven Politik. Die 64-Jährige soll für die SPD als Oberbürgermeisterkandidatin in der Hansestadt Lüneburg antreten und die amtierende Verwaltungschefin Claudia Kalisch (Grüne) ablösen. Das ist das Ergebnis einer überraschenden Wendung bei den Lüneburger Sozialdemokraten. Der zunächst von der SPD nominierte OB-Kandidat Oliver Wozniok, Mitarbeiter der Schulverwaltung, hatte am Donnerstag überraschend seine Kandidatur zurückgezogen und dafür gesundheitliche Gründe angegeben. Daraufhin ging in der SPD eine hektische Suche nach einem Ausweg los. Sollte man einen der anderen Bewerber unterstützen, etwa den UWG-Kandidaten Heiko Meyer, der bei den Einzelhandelskaufleuten einen guten Ruf hat? Es kamen auch zwei aktive Lüneburger SPD-Politiker ins Gespräch, MdL Philipp Meyn und MdB Jakob Blankenburg. Beide sollen aber signalisiert haben, wenig Neigung für einen Wechsel ins Rathaus zu verspüren, heißt es. Schröder-Ehlers soll sich schließlich bereitgefunden haben. Sie gehörte bis 2022 dem Landtag an, verpasste dann den Wiedereinzug, da ihr Wahlkreis an die Grünen fiel. Sie wurde dann vom Landtag zur Vize-Präsidentin des Landesrechnungshofs gewählt. Insgesamt sieben Kandidaten bewerben sich um den OB-Posten in Lüneburg. Die CDU hat den Digital-Unternehmer Patrick Pietruck aufgestellt.

Dieser Artikel erschien in Ausgabe #114.
Klaus Wallbaum
AutorKlaus Wallbaum

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Lüneburger SPD tauscht OB-Kandidaten aus