11. März 2026 · 
P und PWirtschaft

Landtechnikhersteller Amazone wächst zweistellig und baut Standorte weiter aus

Christian Dreyer (links) und sein Großcousin Justus Dreyer leiten seit über 25 Jahren die Amazone-Gruppe. | Foto: Amazonen-Werke


Christian und Justus Dreyer, Inhaber der Amazone-Gruppe in Hasbergen (Landkreis Osnabrück), trotzen mit ihrem Landtechnikunternehmen dem schwächelnden Trend der Fahrzeugbaubranche. Im Geschäftsjahr 2025 steigerte die Gruppe den Umsatz um 11,4 Prozent von 763 auf 850 Millionen Euro. Während viele Betriebe Investitionen aufschieben, baut Amazone die eigenen Werke weiter aus: In Bramsche, Gaste, Hude und Leipzig investiert das Unternehmen insgesamt einen zweistelligen Millionenbetrag in die Modernisierung der Standorte. „Wir setzen gezielt auf Automatisierung und Optimierung, um die unternehmenseigene Wertschöpfung dauerhaft zu stärken“, erklärt Christian Dreyer. Zusätzlich flossen 2025 mehr als 40 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung. Mit einer neuen Akademie in Hude-Altmoorhausen und einer Niederlassung im US-Bundesstaat Kansas erweitert die Gruppe ihre Schulungs- und Vertriebsstrukturen. Das Versuchsgut Wambergen wird erweitert, um neue Technik und Anbauverfahren unter Praxisbedingungen zu erproben. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten die beiden Inhaber „eine stabile Seitwärtsbewegung des Umsatzes auf hohem Niveau“.

Dieser Artikel erschien in Ausgabe #051.
Christian Wilhelm Link
AutorChristian Wilhelm Link

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