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Die stellvertretende Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Hannover, Rebecca Seidler, plädierte für die Berufung eines Beauftragten, der ihren Worten zufolge ein Fachmann sein müsste. „Der Beauftragte müsste ein Bindeglied zwischen Politik und jüdischer Gemeinschaft sein. Er bräuchte zum Beispiel eine sozialwissenschaftliche Qualifikation und sollte sich mit dem Thema bereits auseinandergesetzt haben“, sagte Seidler dem Rundblick. Die Grünen-Landtagsabgeordnete Julia Willie Hamburg meinte, unter anderem die Tatsache, dass es im vergangenen Jahr im Durchschnitt vier antisemitische Straftaten pro Tag gegeben habe, mache den Bedarf für einen solchen Beauftragten sehr deutlich. Wichtig sei, dass der Beauftragte für die nötige Expertise eine entsprechende personelle Ausstattung bekomme.



