Es darf nicht zu Verzögerungen durch die Bauverwaltung kommen, darauf müssen wir achten.
Den Zusammenhang zwischen den Vorhaben der Bundeswehr und der Leistungskraft der Staatshochbauverwaltung des Landes hatte kürzlich Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) hergestellt. Er erklärte, dass wegen der gestiegenen Bauwünsche der Bundeswehr eine neue Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Bundesverteidigungsministerium und dem niedersächsischen Finanzministerium geschlossen werden müsse. Der Reformbedarf der Staatshochbauverwaltung, die 1300 Mitarbeiter zählt, gliedert sich in ein Landesamt und acht regionale Ämter. Schon vor Jahren wurden Klagen laut, die Bearbeitungswege dauerten zu lange, der Anteil an Verwaltungskosten mit rund 20 Prozent sei zu hoch und die Behörde sei nicht effizient genug aufgestellt. Der einstige Justizminister Bernd Busemann (CDU) hatte Kritik wiederholt geäußert.


