„Wenn Niedersachsen Autoland bleiben will, dann müssen wir auch das Land sein, das die coolsten Apps entwickelt.
CDU-Fraktionsvize Mareike Wulf mahnte in der Debatte Technologieoffenheit an und machte deutlich, dass die Branche auch vor einem Wandel des Geschäftsmodells steht. „Wir reden in Zukunft von einem Smartphone auf Rädern oder zumindest über ein Auto mit einem ziemlich leistungsstarken Computer“, so Wulf. „Deshalb ist der Anspruch, dass das Auto in Niedersachsen vom Band rollen muss, etwas zu kurz gesprungen.“ Die Wertschöpfung verschiebe sich von der Hard- zur Software, es gehe immer mehr um Dienstleistungen im Mobilitätsbereich. „Wenn Niedersachsen Autoland bleiben will, dann müssen wir auch das Land sein, das die coolsten Apps entwickelt.“
FDP-Fraktionsvize Jörg Bode kritisierte, dass das Land bei CO2-freier Mobilität selbst keine Vorbildfunktion übernehme. Nicht einmal zwei Prozent des Fuhrparks des Landes, 120 von knapp 7200 Fahrzeugen, ließen sich auf E-Mobilität umstellen, habe die Landesregierung auf eine Anfrage seiner Fraktion geantwortet. „Das ist der Beitrag der Landesregierung. Das ist ein wenig arm“, meinte Bode.
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