Lesen Sie auch: Ohne Spielplatz und Kindergarten: Wie junge Familien durch die Krise kommen Wie Besuche in Altersheimen doch möglich gemacht werden
Nach Ansicht dieser vier solle die Landesregierung ein Gremium einsetzen, das sie ständig berät und in ethischen Fragen Hilfestellungen leistet. Hier sollten auch Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Wissenschaft und die Pflegekammer vertreten sein. In der Vorstellung von Wenker, Wernstedt, Meister und Bode wurde schnell deutlich, in welche Richtung ihre Vorstellungen zielen: Alte Menschen in Pflegeheimen dürften „nicht eingesperrt werden“ (Wenker), ihnen drohe „eine soziale Ghettoisierung“ (Meister), er befürchte „die Gefahr einer Verschiebung ethischer Standards“ (Bode) und „eine Kategorisierung von Menschen nach ihrem Alter, die dem Grundgesetz widerspricht“ (Wernstedt).


