Joris Stietenroth, Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Niedersachsen, kritisiert den wetterbedingten Unterrichtsausfall an Niedersachsens Schulen scharf. „Wenn im Jahr 2026 der Schulunterricht ausfällt und mit ihm gleich auch jeder verlässliche digitale Ersatz, dann ist das kein Wetterproblem mehr, sondern ein bildungspolitischer Offenbarungseid.“ Die Corona-Krise hätte ein Weckruf sein sollen, doch die Landespolitik habe daraus keine Konsequenzen gezogen. „Dass eine rechtliche Grundlage für verpflichtenden Fernunterricht erst 2026 entsteht, spricht Bände über die geringe Innovationskraft und den fehlenden Gestaltungswillen in diesem Politikfeld“, meint Stietenroth. Niedersachsens Kultusministerium hatte am Freitag erklärt, erst mit der Novelle des Schulgesetzes werde das Land in die rechtliche Lage versetzt, Distanzunterricht an den Schulen anzuordnen.


