16. Apr. 2020
Soziales

Janssen-Kucz kritisiert Testkapazitäten

Die Grünen-Sozialpolitikerin Meta Janssen-Kucz hat scharfe Kritik an der Vergleichbarkeit der Corona-Testergebnisse geübt. Eine Relation sei nicht möglich, weil in den Landkreisen unterschiedlich häufig getestet werde. [caption id="attachment_14556" align="alignnone" width="780"] Ärgert sich über ein "Spießroutenlaufen" von Menschen mit Symptomen: Die Grünen-Sozialexpertin Meta Janssen-Kucz - Foto: Bündnis 90 / Die Grünen im Landtag Niedersachsen[/caption] Janssen-Kucz bezeichnete die Situation als unbefriedigend, das gelte auch für „Spießroutenlaufen“, das Menschen mit Symptomen auf der Suche nach einer Testmöglichkeit hinzunehmen hätten. Das erschüttere das Vertrauen in das Gesundheitssystem.
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Laut Sozialministerin Carola Reimann sei das „Spießroutenlaufen“ noch in der ersten Phase des Pandemie in Deutschland noch vorgekommen, inzwischen laufe aber alles geordneter. Eine Vergleichbarkeit der Zahlen sei schwierig, zumal auch die Labore teilweise überregional arbeiteten und Tests aus dem ganzen Bundesgebiet bekämen. Es sei schwierig, hier bezogen auf ein Bundesland scharf abzurechnen.
Martin Brüning
AutorMartin Brüning