31. Juli 2015
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In Kürze

(rb) Elf Themenfelder zur Industriepolitik mit entsprechenden Handlungsempfehlungen hat der Niedersächsische Industrie- und Handelskammertag (NIHK) in einem neuen Positionspapier („Industriepolitik ist Standortpolitik“) zusammengetragen, das unter www.nihk.de heruntergeladen werden kann. Die niedersächsische Industrie brauche Akzeptanz und attraktive Standortbedingungen, um weiterhin Zugpferd der niedersächsischen Wirtschaft zu bleiben, sagte dazu am Donnerstag NIHK-Hauptgeschäftsführerin Dr. Susanne Schmitt. Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur und qualifizierte Fachkräfte seien dabei unerlässlich. Die im NIHK zusammengeschlossenen Kammern plädieren für den Ausbau der Infrastruktur, insbesondere für den Breitbandausbau, auch und besonders im ländlichen Raum. Nur mit einer leistungsfähigen Anbindung könnten die Unternehmen die Chancen der Digitalisierung und Industrie 4.0 nutzen, sagte Schmitt. Einer der Schwerpunkte des Positionspapiers ist die Umsetzung der Energiewende, bei der nach Ansicht des dafür zuständigen NIHK-Sprechers, Dr. Jan Amelsbarg von der IHK Ostfriesland-Papenburg, digitale Aspekte ebenfalls eine immer größere Rolle spielten, aber auch weiterhin der „Faktor Mensch“. Nur mit qualifizierten, technikbegeisterten und digital geschulten Fachkräften lasse sich der Industriestandort Niedersachsen voranbringen. (rb) Die vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur initiierte und geförderte Website des Netzwerks zum Thema Provenienzforschung in Niedersachsen ist am Donnerstag unter www.provenienzforschung.niedersachsen.de online geschaltet worden. Dem Netzwerk gehören Museen, Universitäten sowie der Museumsverband Niedersachsen und Bremen an sowie Kooperationspartner (Archive, Bibliotheken, Bildungseinrichtungen und Verbände). Es soll allen Museen und öffentlichen Einrichtungen des Landes offenstehen. „Gemeinsam wollen wir zur weiteren Aufarbeitung des Themas Kunstraub auch in der Zeit des Kolonialismus beitragen und die Öffentlichkeit sensibilisieren“, sagte Kulturministerin Dr. Gabriele Heinen-Kljajic. Das Land Niedersachsen hatte zu Jahresbeginn das Netzwerk für Provenienzforschung errichtet und als erstes Bundesland eine Schnittstelle zum Deutschen Zentrum Kulturverluste in Magdeburg etabliert. Mit der Initiative sollen vor allem die mittleren und kleinen Museen bei Recherchen zur Herkunft ihrer Bestände unterstützt werden. Die jetzt freigeschaltete Seite informiert über das Netzwerk selbst und soll einen Überblick über die Aktivitäten seiner Mitglieder bieten sowie Hinweise und Links zum Thema Provenienzforschung.
Dieser Artikel erschien in Ausgabe #145.
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