IHKN für finanzielle Unterstützung von Quartierinitiativen
Die Landesregierung arbeitet gerade an einem Gesetz zur Unterstützung und Aufwertung von Quartieren. Dabei geht es um sogenannte Business Improvement Districts (BID) - das sind private Quartierinitiativen, in denen sich Hauseigentürmer zusammenschließen können, um das eigene Quartier aufzuwerten. Die Industrie- und Handelskammer Niedersachsen (IHKN) wünscht sich dabei noch finanzielle Startimpulse durch das Land und organisatorische Hilfe für die privaten Initiativen. „Damit die Initiativen gleich zu Beginn eine professionelle und organisatorische Unterstützung erfahren, empfiehlt die IHKN den Aufbau einer zentralen, vom Land bereitgestellten Koordinierungsstelle“, heißt es in der Stellungnahme, die die Kammer am Dienstag verschicken möchte. „Erfahrungen aus anderen Bundesländern zeigen, dass gerade die kleinen Initiativen in der Anfangsphase oft vor organisatorischen und finanziellen Herausforderungen stehen“, meint Susanne Schmitt, Hauptgeschäftsführerin der IHKN.
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In der Stellungnahme mahnt die IHKN zugleich, ein BID-Gesetz sei „keinesfalls ein ‚Allheilmittel‘ für sämtliche städtebauliche und strukturelle Probleme in Innenstädten, Stadtteilzentren und Ortskernen. Allerdings werde damit den Initiativen und Kommunen ein sinnvolles Instrument der Stadt- und Quartiersentwicklung zur Verfügung gestellt.
Dieser Artikel erschien in Ausgabe #39.