Björn Thümler, Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Landtag, hat mit seinem Gremium eine Odyssee hinter sich. Der Start der Brüssel-Reise, die noch bis Donnerstag andauert, verlief am Montag ganz anders als geplant – und dokumentiert hatte das der CDU-Haushaltssprecher Ulf Thiele. Er schrieb um 14.34 Uhr: „Diverse Verspätungen und Zugausfälle haben für einen längeren Zwischenstopp der Reisegruppe in Köln geführt. Die letzte Rettung: ein französischer EST, der uns eventuell am späten Nachmittag noch mitnehmen könnte.“

Dann meldete sich Thiele um 14.50 Uhr wieder: „Die Franzosen hatten keinen Platz mehr für uns. Wir fahren jetzt mit dem Regionalexpress, ähnlich einer rollenden Sardinenbüchse, bis zur französischen Grenze (Aachen) und hoffen, dass wir von dort noch nach Brüssel kommen.“ Die nächste Botschaft folgte um 16.39 Uhr: „Gerettet! Ein belgischer Regionalexpress hat Platz für uns. Zumindest erstmal bis Welkenraedt. Mit etwas Glück gibt es da noch einen belgischen IC nach Brüssel. Der Haushaltsausschuss kommt seinem Ziel näher.“ Die erlösende Nachricht folgte dann um 19.08 Uhr: „Es gibt noch Zeichen und Wunder! Wir sind angekommen! Auf die belgische Bahn ist Verlass!!“


