(rb) Lüneburg. 70 Prozent der Menschen in den Landkreisen Lüneburg, Uelzen und Gifhorn sowie in der Stadt Wolfsburg befürworten den Lückenschluss der A39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der IHK Lüneburg-Wolfsburg. Als wichtigste Gründe wurden die Zeitersparnis (39 Prozent) genannt, die Entlastung der bestehenden Strecken (32 Prozent) und die Lückenschluss-Funktion (29 Prozent). 80 Prozent der insgesamt 1000 befragten Personen erwarten mehr Vor- als Nachteile für die Region. Nur 18 Prozent sprachen sich komplett gegen die Baumaßnahme aus. Die Zustimmung war am höchsten in Uelzen (82 Prozent) und am niedrigsten in Gifhorn (60 Prozent). Bis auf die Grünen-Wähler, bei denen sich Gegner und Befürworter mit 45 bzw. 44 Prozent die Waage hielten, war die große Mehrheit der Anhänger der übrigen Parteien für den Lückenschluss. Verkehrsminister Olaf Lies hat „mit großer Freude“ auf das eindeutige Ergebnis reagiert. Es sei ein klares Signal und stärke ihm und allen anderen Befürwortern der A39 den Rücken, sagte Lies. An der Notwendigkeit und Akzeptanz der A39 gebe es nun nichts mehr zu rütteln.Dieser Artikel erschien in Ausgabe #180.