Es reicht nicht aus, ständig etwas an der Förderung zu ändern. Das Geld wurde bisher einfach nicht genügend abgerufen. Um langfristig mehr Wohnungen zu bauen, brauchen wir eine Landeswohnungsbaugesellschaft.
Der AfD-Landtagsabgeordnete Stephan Bothe glaubt allerdings nicht, dass mit den aktuellen Plänen der Landesregierung die wohnungsbaupolitischen Ziele erreicht werden können. „Es reicht nicht aus, ständig etwas an der Förderung zu ändern. Das Geld wurde bisher einfach nicht genügend abgerufen. Um langfristig mehr Wohnungen zu bauen, brauchen wir eine Landeswohnungsbaugesellschaft“, ist Bothe überzeugt. Diese Forderung hatte auch bereits Grünen-Fraktionsvize Christian Meyer erhoben. Der Ausstieg der öffentlichen Hand aus dem sozialen Wohnungsbau sei ein schwerer Fehler gewesen. Ohne eine vernünftig ausgestattete Landeswohnungsbaugesellschaft fehle das Fundament, meinte Meyer.
Bothe schränkt allerdings ein, dass eine solche neue Gesellschaft keine kurzfristige Lösung der Wohnungsbauproblematik sein könne. Die große Lücke bei Sozialwohnungen sei allerdings so schnell auch gar nicht zu schließen. „Das schaffen wir nicht, und die Zahl von 4000 Wohnungen pro Jahr werden wir auch nicht erreichen“, meint Bothe. Die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften seien auch nur eingeschränkt nutzbar. Ihnen fehlt Bothes Meinung nach die Finanzkraft, um effektiv gegen die Wohnungsnotlage anzubauen.


