Kai Weber, Geschäftsführer des Flüchtlingsrats in Niedersachsen, hat den besorgten Brief des Menschenrechtsaktivisten Behrouz Asadi von der Organisation "Woman Life Freedom Germany" an die Medien in Niedersachsen weitergeleitet. In dem Schreiben, das Asadi an das Präsidium der Uni in Braunschweig gerichtet hat, werden Vorwürfe gegen die wissenschaftliche Mitarbeiterin Fatemeh Salehi A. erhoben. Die Frau soll angeblich Namen regimekritischer Personen weitergegeben haben, woraufhin deren Familien im Iran unter Druck geraten seien. Sie sei die Tochter eines hochrangigen Funktionärs im Mullah-Regime. Bekannt sei, dass die Machthaber in Teheran akademische, kulturelle und wissenschaftliche Strukturen systematisch als Werkzeuge für Einflussnahme und Repression nutzen. Der Menschenrechtsaktivist Asadi fordert nun, die umstrittene wissenschaftliche Mitarbeiterin A. abzulösen und ihr Wirken an der Universität gründlich zu untersuchen.


