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Nun gibt es aber sowohl die Pandemie als auch das Klimaschutzpaket, und das besteht aus insgesamt 46 Einzelmaßnamen auf vollkommen unterschiedlichen Feldern, die vom Einsatz erneuerbarer Energien bis hin zur Sanierung von Landesgebäuden reichen. Das Maßnahmenpaket enthält unter anderem diese Punkte: Mehr Solaranlagen auf die Dächer: Eingeführt werden soll eine Photovoltaik-Pflicht für Gewerbedächer. Außerdem soll ein Förderprogramm für Batteriespeicher den Ausbau der Photovoltaik ankurbeln. Klimafreundlichere Gebäude und Quartiere: Mit neuen Förderprogrammen sollen private Hausbesitzer, Immobilienunternehmen, Genossenschaften aber auch Kommunen dazu animiert werden, ihre Häuser energetisch zu sanieren. Mehr als 128 Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung. Derzeit liegt die Sanierungsrate in Deutschland gerade einmal bei zwei Prozent. Experten sehen hier noch sehr viel Luft nach oben. Saubere Busse und Bahnen: Fast 220 Millionen Euro will die Landesregierung in die klimafreundliche Sanierung des Verkehrs investieren. Gefördert werden sollen im Zusammenhang mit der Elektromobilität sowohl neue Fahrzeuge als auch die Ladeinfrastruktur. In diesen Bereich fällt aber auch der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs und der Radwege. Sanierung maroder Landesgebäude: Das Land selbst ist angesichts des Zustands vieler Landesgebäude nicht gerade ein Vorbild in Sachen Klimaschutz, sollte es nach Ansicht von Umweltminister Olaf Lies aber werden. Man müsse bei den eigenen Gebäuden vorangehen, sagte er. Allein 266 Millionen Euro, also über ein Viertel der Gesamtsumme, geht deshalb in den Bereich „klimafreundliche Landesverwaltung“. Neben der Gebäudesanierung soll das Geld auch in die Erneuerung der Fahrzeugflotten und eine „klimagerechte Wiederbewaldung“ in den Wäldern des Landes fließen.


