Thorsten Balster, Vorsitzender der Deutschen Steuergewerkschaft (DStG) in Niedersachsen, spricht von „skandalösen Missständen“ in der niedersächsischen Steuerverwaltung. Es fehlten 1600 Beschäftigte für Routineaufgaben, weil täglich neue Aufgabenfelder hinzukämen – so wie jüngst die mit der Grundsteuerreform verknüpfte Bearbeitung von Steuererklärungen der Grundeigentümer. Balster verweist auf eine Resolution, die alle Personalräte der Finanzämter unterschrieben haben und die vom Bezirkspersonalratschef Guido Seemann und vom Hauptpersonalratsvorsitzenden Markus Plachta vertreten werde. In dieser Erklärung wird Finanzminister Reinhold Hilbers aufgefordert, für Entlastung zu sorgen und die Arbeitsbelastung der Mitarbeiter in den Finanzämtern abzubauen.


