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Der Masterplan ist ein Politikwechsel in Niedersachsen. Das Land, vor allem das zuständige Wirtschaftsministerium, hat sich einer Aufgabe verschrieben, bei der die Vorgängerregierung lieber im Ungefähren blieb. Notfalls konnte man beim Leitungsausbau ja immer noch mit dem Finger auf den Bund zeigen. Damit soll nun Schluss sein. Bis 2021 soll es schnelles Internet an allen Schulen, Hochschulen, Gewerbegebieten und Seehäfen geben, bis 2025 in jedem Haushalt. Im Masterplan macht die Landesregierung dabei deutlich, wen sie dabei zunächst einmal in der Pflicht sieht. „Der Ausbau von Breitband- und Giganetzen ist zuerst eine Aufgabe der Industrie. Wo diese aus wirtschaftlichen Gründen diese Aufgabe nicht bewältigen kann, hilft der Staat“, heißt es. Der öffentlich geförderte Ausbau sei ein komplementärer Ausbau in Gebieten mit einem „vorliegenden und andauernden Marktversagen“.


