Vermutlich wäre es das Beste für den Erfolg der Grünen, wenn ihr in der Landespolitik gepflegtes und immer skurriler wirkendes Links-Sektierertum und ihre Distanz zur Kulturpflege möglichst wenigen Menschen auffallen.
Wenn einer breiteren Mehrheit in Niedersachsen bewusst würde, wie die Grünen im niedersächsischen Landtag über die Marienburg denken, dann hätte das vermutlich erhebliche Konsequenzen für deren Popularität. Die Aussagen von Piel und Wenzel sind eigentlich nur so zu verstehen: „Uns ist im Grunde egal, was aus dem Schloss wird. Landesgeld zur Sanierung halten wir für verkehrt. Was könnte man alles mit den 13,6 Millionen Euro finanzieren, die dafür geplant sind?“ Hätte ein Kretschmann in Stuttgart, wenn er je so aufgetreten wäre, auch derart großen Zuspruch der Bevölkerung erfahren? Anders gefragt: Sind die Grünen in Niedersachsen, die mit Vorliebe auf den „Polizeistaat“ schimpfen (am kommenden Sonnabend auf der Großdemonstration wieder) und ein altes Schloss lieber verfallen lassen würden, tatsächlich ein Teil der Partei, die gegenwärtig in bundesweiten Umfragen überaus beliebt ist – vor allem auch in bürgerlichen Kreisen?
Vermutlich wäre es das Beste für den Erfolg der Grünen, wenn ihr in der niedersächsischen Landespolitik gepflegtes und immer skurriler wirkendes Links-Sektierertum und ihre Distanz zur Kulturpflege möglichst wenigen Menschen auffallen.
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