Christos Pantazis, Braunschweiger Bundestagsabgeordneter und gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, freut sich über die Entscheidung des Städtischen Klinikums Braunschweig, sein Zwei-Standorte-Konzept aufzugeben. Am Standort Fichtengrund (früher Salzdahlumer Straße) sollen die Leistungen in einem Zentralklinikum gebündelt werden. Bei der Finanzierung des Ausbaus soll der Transformationsfonds helfen, den Bund und Länder für den Umbau der Krankenhauslandschaft bereitstellen. 2042 sollen alle Gebäude bezugsfertig sein. "Ich begrüße die Entscheidung ausdrücklich, perspektivisch den Weg zu einem leistungsfähigen Zentralklinikum einzuschlagen", kommentiert Pantazis. "Ein moderner Maximalversorger mit überregionaler Bedeutung benötigt langfristig leistungsfähige, hochintegrierte Strukturen. Die Bündelung medizinischer Kompetenzen an einem Standort stärkt nicht nur Qualität, Spezialisierung und Effizienz, sondern verbessert zugleich die organisatorischen Abläufe, die personelle Steuerung sowie die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Hauses." Der SPD-Politiker gratuliert dem neuen Führungstandem, dem kaufmännischen Geschäftsführer Jan-Olaf Klok und der medizinischen Geschäftsführerin Alina Dahmen, die seit Mai 2026 im Amt ist, sowie dem Aufsichtsrat zu ihrer Entscheidung. Gleichzeitig erinnert er das Land an seine Verpflichtung, sich stärker an den Investitionskosten der Kliniken zu beteiligen.


