BUND sieht in neuem Wassergesetz einen Meilenstein
Axel Ebeler, stellvertretender BUND-Landesvorsitzender, hat die Ergebnisse des „Niedersächsischen Weges“ für mehr Artenschutz verteidigt. Als einen „großen Erfolg“ bezeichnete er die neuen Regelungen für Gewässerrandstreifen. Der BUND habe lange kritisiert, dass in Niedersachsen nur ein lediglich ein Meter breiter Schutzstreifen zwischen landwirtschaftlich genutzten Flächen und daran anliegenden Gewässern vorgeschrieben ist. Mit dem Gesetz, das heute im Landtag abschließend beraten und beschlossen werden soll, wird es ein gestuftes Modell geben, nach dem die Gewässerrandstreifen zehn, fünf oder drei Meter breit sein müssen. Ebeler nannte dies gestern vor Journalisten einen „Meilenstein“. Bei der Verringerung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln musste der BUND aber Abstriche machen. Die Umweltschützer hatten ein Verbot in allen Schutzgebieten gefordert, konnten sich mit dieser Maximalforderung aber nicht durchsetzen.Dieser Artikel erschien in Ausgabe #201.