18. Aug. 2026 · 
P und PWahlen

Axel von der Ohe stellt sich auf Zweikampf mit Belit Onay ein

Axel von der Ohe, Ordnungsdezernent von Hannover und SPD-Oberbürgermeisterkandidat, stellt sich gut drei Wochen vor der OB-Wahl auf einen Zweikampf mit dem Amtsinhaber Belit Onay (Grüne) ein. "Wer eine andere Kultur im Rathaus von Hannover haben will, muss für mich stimmen. Alle anderen Kandidaten haben keine Chance, gegen Onay in der Stichwahl zu gewinnen", sagte er in einer Pressekonferenz der SPD. Die Partei hatte eine Umfrage vorgestellt, die auf Interviews bei 799 Personen zwischen dem 30. Juni und dem 17. August basiert, durchgeführt vom Institut Turnout Analytics. Nach Alter, Geschlecht und Bildung sind die Zahlen gewichtet worden, eine Fehlertoleranz wird eingeräumt, aber nicht genau beziffert. Demnach käme bei der OB-Wahl am 13. September Onay auf 28 Prozent, gefolgt von von der Ohe mit 21 Prozent und der AfD-Bewerberin Jessica Schülke mit 19 Prozent. Der CDU-Kandidat Peter Karst läge demnach mit 17 Prozent auf Rang vier. Bei einer Stichwahl würde der SPD-Kandidat den CDU-Bewerber mit 65 Prozent schlagen, der Grünen-Amtsinhaber den CDU-Kandidaten mit 59 Prozent. Eine Stichwahl zwischen Onay und von der Ohe aber könne der SPD-Mann mit 51 Prozent gegen Onay mit 49 Prozent gewinnen. SPD-Stadtchef Adis Ahmetovic sagte, das Rennen um das Rathaus in Hannover sei offen. Die SPD werde verstärkt in Hainholz, Vahrenheide, Sahlkamp, Misburg und Wettbergen auftreten, um AfD-Anhänger "für die SPD zurückzugewinnen". Den Grünen werfen von der Ohe und Ahmetovic vor, die Stärkung der Wirtschaft und die Verbesserung des Wohnungsangebotes nicht stark genug zu gewichten. Onay mache Politik "nur für die Innenstadt von Hannover, nicht für die anderen Bereiche der Stadt".

Dieser Artikel erschien in Ausgabe #140.
Klaus Wallbaum
AutorKlaus Wallbaum

Artikel teilen

Teilen via Facebook
Teilen via LinkedIn
Teilen via X
Teilen via E-Mail
Axel von der Ohe stellt sich auf Zweikampf mit Belit Onay ein