Ralph Makolla, Dirk Toepffer, Jens Nacke und Martin Bäumer bei der Pressekonferenz zur Klausur der CDU-Fraktion. - Foto: kw[/caption]
Im Vorfeld der CDU-Klausurtagung hatte Finanzminister Reinhold Hilbers wiederholt betont, die in der jüngsten Steuerschätzung deutlich werdende Dämpfung der Konjunktur zwinge zu einer sehr vorsichtigen Haushaltspolitik. Spielraum für ein Beamten-Weihnachtsgeld bestehe daher nicht. Wer dies wolle, müsse eine solide Gegenfinanzierung bieten. Der Druck von Gewerkschaften, Beamtenbund und auch Kommunen war in den vergangenen Tagen enorm gewachsen – die Richter des Bundesverfassungsgerichts müssen sich in einigen Wochen mit der Frage beschäftigen, ob die niedersächsische Beamtenbesoldung wegen des Weihnachtsgeld-Verzichts verfassungswidrig ist. Das Bundesverwaltungsgericht meint dies und begründet die Haltung mit dem angeblich zu geringen Abstand zum Existenzminimum bei kleinen Besoldungsgruppen.
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In der CDU-Klausurtagung obsiegten die Anhänger eines Weihnachtsgeldes – gegen die Bedenkenträger, zu denen auch Hilbers gerechnet wurde. Für die CDU ist ihre Aussage, für ein solches Weihnachtsgeld bereit zu sein, eingebettet in ein „Attraktivitätsprogramm für den öffentlichen Dienst“. Dabei geht es auch um Beförderungen, neue Laufbahngruppen und Anreize für angehende Beamte. Auch einen Finanzierungsvorschlag unterbreitet die CDU: Sie will mit einem Sparprogramm im öffentlichen Dienst auch Wege ausloten, die Landesverwaltung effektiver zu organisieren – und auch Stellen abzubauen.

