Bernd Althusmann auf der Pressekonferenz in Hannover - Foto: kw[/caption]
Althusmann sprach aus Anlass des bevorstehenden zweijährigen Jahrestages der Gründung der Großen Koalition in Niedersachsen. Am 22. November 2017 hatten beide Parteien ihr Bündnis beschlossen, und nach Ansicht des CDU-Landeschefs bleibt dieses Bündnis „immun gegenüber Irrungen und Wirrungen“ – anders als etwa auf Bundesebene. So habe die Landesregierungen den Streit über die Messstellen für Nitratbelastung im Grundwasser einvernehmlich geklärt – es werde zwischen Agrar- und Umweltministerium eine Überprüfung geben. Die Landwirtschaft leide unter den erhöhten Auflagen bei der Düngung – umso wichtiger sei es, transparent und vertrauensvoll zu agieren. „Ich möchte keine Grünwesten-Bewegung in Niedersachsen bekommen“, sagte der CDU-Vorsitzende in Anlehnung an die Gelbwesten-Bewegung der Unzufriedenen in Frankreich.
Althusmann kündigte zudem für 2020 mehrere neue Projekte an: Das Schüler- und Studententicket für kostengünstigen Bus- und Bahnverkehr werde eingeführt, für Oberstufenschüler koste das allein 100 Millionen Euro. In Wilhelmshaven und vielleicht auch Stade solle mit Steinkohlehilfen des Bundes ein Wasserstoff-Importhafen entstehen. Die erneuerbaren Energie müssten gefördert werden („Ohne einen Ausbau der Windkraft wird die Energiewende in Deutschland nicht gelingen.“). Kohlenstoffdioxid-arme Stahlproduktion solle in Salzgitter als bundesweit beispielhaft herausgestellt werden. Schließlich gehe es auch um die Landarztquote und um einen verstärkten Kampf gegen die sich ausweitende Cyberkriminalität („Das Thema wird von uns allen unterschätzt.“).


