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Niedersachsens CDU-Landeschef Bernd Althusmann sagte, Merkels Entscheidung verdiene Respekt. „Es ist eine richtige Entscheidung. Sie ermöglicht eine neue breite Aufstellung der Union für die kommenden Jahre.“ Man auch habe auch aus einigen Wahlen der Vergangenheit sehr stark gelernt, sagte Althusmann. „Der Auftritt der Großen Koalition, die ewigen Streitereien, die Machtfragen statt Sachfragen – das war nicht alles förderlich für das Erscheinungsbild der Koalition.“ Die Ergebnisse der Grünen halte er persönlich aber lediglich für einen augenblicklichen Hype.
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Die SPD-Spitze setzt der Union derweil eine Frist bis Dezember, um die Konflikte in der großen Koalition in den Griff zu bekommen. Das geht laut Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus einem Beschluss des SPD-Präsidiums. Niedersachsens SPD-Landeschef Stephan Weil bezeichnete den Ausgang der Landtagswahlen in Hessen als Schlag ins Kontor der SPD. „Es wird sich einiges ändern müssen“, sagte Weil. Das betreffe zum einen die Arbeit der Bundesregierung, über die viele Wähler ein äußerst negatives Urteil gefällt hätten. Alle Partner der Großen Koalition müssten zu einer guten Zusammenarbeit finden. „Das entscheidet auch darüber, ob wir auf Dauer Teil einer solchen Regierung sein können“, warnte Weil.
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Die andere Aufgabe richte sich an die SPD nach innen. „Wir müssen unsere Schwerpunkte definieren. Wir müssen sie so präsentieren, dass Bürger sich auch gut verstehen können. Dann haben wir auch wieder Chancen für ein Comeback der SPD.“

