Die neue Geschäftsordnung der Landesregierung sorgt im Landtag für Unmut - Foto: Jakob Brüning[/caption]
Der CDU-Innenpolitiker Jens Nacke sieht darin die Absicht von SPD und Grünen, die Regierungsarbeit noch stärker als bisher vor äußeren Einblicken zu bewahren. Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne), die zur Rechtfertigung der Regierung in die Landtagsdebatte geschickt wurde, widersprach. Tatsächlich sei es nur darum gegangen, eine vorbereitende Regelung im Vorgriff auf das eigentlich geplante „Transparenzgesetz“ zu schaffen. Nackes Befürchtung, auf Basis der neuen Geschäftsordnung wolle die Landesregierung verstärkt parlamentarische Anfragen abwehren, wies die Ministerin zurück: „Die parlamentarischen Rechte bleiben von der Regelung unberührt. Es geht hier um die Auskünfte gegenüber Bürgern und Privatpersonen, nicht gegenüber dem Parlament.“


